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Rollenlandkarte

Rollenübersicht

  • Vater (Söhne: Rouven (18), Rohan (15))
  • Partner (Sushi)
  • Berufsrolle (Umbrella): Advisor/Research Lead & Ausbilder
    • A1: Leiter Recherche (Deutschland)
    • A2: Global Lead IT-Kostenreduzierung
    • A3: Ausbilder (Trainee-Programm)
  • Karate- & Gewaltschutztrainer (ca. 80 Kinder)
  • Freund (soziales Umfeld)
  • Ich-Pflege (Gesundheit, Meditation, Sport)

Vater

Mission (Kern, 3 Sätze):
Ich bin als Vater verlässlich präsent und schaffe jeden Tag echte Nähe.
Ich führe ruhig und konsequent: wenige klare Regeln, fair angekündigte, verhältnismäßige Konsequenzen – mit Blick auf Bedürfnisse.
Ich stärke Selbstwirksamkeit, Neugier, Sport und Charakter, damit meine Söhne verantwortungsvolle, empathische und widerstandsfähige junge Männer werden.

Ausprägungen je Sohn (Fokus):

  • Rouven (18) – Übergang in die Erwachsenenrolle: Ownership für Entscheidungen & Finanzen; berufliche Orientierung aktiv gestalten; Beiträge im Haushalt verbindlich; Austausch auf Augenhöhe (Klartext ohne Abwertung).
  • Rohan (15) – Bindung & Struktur: tägliche Nähe und gemeinsames Projekt (z. B. Smart-Home-Assistent); faire, verlässliche Regeln & Medienbalance; soziale Integration und Selbstwert stärken.

Qualitätskriterien (verbindlich):

  • Nähe & Präsenz: täglich ≥ 5 Min 1:1 + wöchentliches Ritual (fixer Termin oder rechtzeitig neu terminiert).
  • Faire Führung: angekündigte Durchsetzungen erfolgen zum Zeitpunkt; Bedürfnisse vorher geprüft (Bezug: Respekt, Gerechtigkeit).
  • Entwicklung: je Sohn Quartalsprojekt mit klarer Rolle & Abschluss; Teach-back mind. 1×/Monat.
  • Kommunikation: Konflikte werden innerhalb 48 h adressiert; vor Antworten Steelman der Gegensicht.
  • Ordnung & Standards (explizit):
    • Ablageflächen & Böden frei von Dingen, die dort nicht hingehören.
    • Küche morgens komplett aufgeräumt.
    • Kein sichtbarer Dreck (sichtbare Flächen).

Aktuelles Quartalsprojekt (Dokumentationsstand):

  • Präferiert: Smart-Home-Assistent für Rohans Zimmer (Voice-Steuerung).
  • Fallback: Game/Mod-Design/Koop-Projekt.
  • Guardrail: Vater dominiert nicht – Rollen/Schritte gemeinsam festlegen.

Grenzen / Nein-Liste:

  • Keine Beschämung/Anschreien; Verhalten ≠ Person.
  • Keine externen Zusatz-Verpflichtungen zulasten Familienzeit (Ausnahmen gemeinsam beschließen).
  • Kein „Rettungsmodus“, der Eigenverantwortung ersetzt (natürliche, faire Konsequenzen).
  • Keine ad-hoc Regeldiskussionen im Stress – stattdessen Termin/Familienrat.

Stakeholder-Landkarte:

  • Primär: Rouven, Rohan
  • Sekundär: Sushi (Co-Führung Haushalt/Regeln), Schule/Verein(e)
  • Schnittstellen/Erwartungen: Verlässliche Erreichbarkeit, transparente Regeln, respektvolle Kommunikation

Partner

Mission (2 Sätze):
Wir führen unseren Alltag als Team: klare Zuständigkeiten, faire Lastverteilung und respektvolle Kommunikation; Konflikte klären wir zeitnah.
Ich bin verlässlich, zärtlich und präsent; ich erkenne Sushis gesundheitliche Situation an, schütze unsere Energie durch gute Grenzen und gemeinsame Rituale.

Qualitätskriterien (verbindlich):

  • Faire Lastverteilung (Weekly Load-Check): 1×/Woche 10 Min Abgleich „Was ist zu viel/zu wenig?“ – Anpassung sofort.
  • Energie schützen: Ruhefenster + Medizin-/Thermie-Bedürfnisse werden vor Terminen eingeplant (Kalender sichtbar).
  • Rituale & Nähe: Mind. 1 Paar-Ritual/Woche (Spaziergang, Tee, Serie) – rechtzeitig neu terminiert, nicht ersatzlos gestrichen.
  • Wertschätzung konkret: Täglich 1 Satz Anerkennung (Fakt + Wirkung), möglichst im Moment.

Grenzen / Nein-Liste:

  • Kein Retter-Modus: Ich übernehme Sushis Aufgaben nicht automatisch; Unterstützung = Enablement.
  • Keine Schuldzuweisung/Abwertung; bei Eskalation Time-out (max. 30 Min) + Rückkehrzeit vereinbaren.
  • Keine ungeplanten Zusatzverpflichtungen zulasten Paar-Ritual/Medizin-Terminen; Änderungen nur gemeinsam.

Stakeholder-Landkarte:

  • Primär: Sushi
  • Sekundär: Rouven, Rohan
  • Schnittstellen/Erwartungen: Ärzt:innen/Therapie, Familienrat/Kalender – sichtbare Planung & verbindliche Absprachen

Berufsrolle (Umbrella): Advisor/Research Lead & Ausbilder

Mission (2 Sätze):
Ich liefere wirksame Ergebnisse aus einem Guss: evidenzbasiert (Research), wert-/kostenorientiert (IT-Kostenreduzierung) und menschenzentriert (Ausbildung).
Ich priorisiere wenige Initiativen, halte Zusagen, skaliere Wirkung durch Wissensteilung und klare Standards.

Globale Qualitätskriterien (verbindlich):

  • Priorisierung & Fokus: Quartals-OKRs (max. 3) je Unterverantwortung; Wochen-Top-3 sichtbar.
  • Lieferzuverlässigkeit: Zusagen on time/quality ≥ 90 %; Abweichungen vor Fristende re-committet.
  • Evidenz-Standard: Outputs mit Quellen, Annahmen, Rechenwegen (reproduzierbar).
  • Wissensskalierung: je Quartal ≥ 2 wiederverwendbare Assets (Playbook/Template/Script).
  • Stakeholder-Kommunikation: monatliches Steering je Unterverantwortung (No-Surprises).

Grenzen / Nein-Liste (verbindlich):

  • Kein Overcommitment: Keine Zusage ohne Zeitfenster/Owner.
  • Kein „Slideware ohne Boden“: Keine Empfehlung ohne Daten/Validierung.
  • Kein Hero-Modus: Nachhaltige Pace > kurzfristige Glanzleistung.
  • Keine stillen Scope-Changes: Änderungen transparent und schriftlich.

Stakeholder-Landkarte:

  • Primär: interne Auftraggeber/Accounts, Trainees, Research-Team
  • Sekundär: Offering-/Delivery-Leads, Practice-Heads, Vertrieb
  • Schnittstellen/Erwartungen: klare Auftragsklärung, definierte SLAs, Assets im Wissenssystem

A1 – Leiter Recherche (Deutschland)

Mission:
Wir liefern für D-Themen schnelle, belastbare Einsichten und wiederverwendbare Bausteine, die Entscheidungen beschleunigen.

Kern-KPIs (3–4):

  • Briefing-SLA: Standard-Anfragen ≤ 5 AT; Ad-hoc ≤ 2 AT je nach Komplexität.
  • Publikations-Cadence: 1 Insight/Monat (Short) + 1 Deep-Dive/Quartal.
  • Reuse-Quote: ≥ 50 % der Outputs werden mind. 2× wiederverwendet.
  • Stakeholder-NPS intern: ≥ 8/10 je Quartal.

Mini-Grenzen: keine „Copy-Paste-Trends“ ohne Quelle; keine Veröffentlichung ohne Peer-Check.

A2 – Global Lead IT-Kostenreduzierung

Mission:
Ich befähige globale Accounts, nachhaltig IT-Kosten zu senken (Opex/Capex) ohne Wertverlust – via Playbooks, Coaching und Leuchtturm-Cases.

Kern-KPIs (3–4):

  • Playbook-Adoption: ≥ 5 Accounts/Quartal nutzen Module/Checklists.
  • Savings-Pipeline: ≥ € X Mio/Quartal qualifizierte Maßnahmen (Summe aus Accounts).
  • Case-Library: 2 neue Case-Cards/Quartal (Problem → Hebel → €-Effekt → Lessons).
  • Enablement: ≥ 2 Clinics/Monat (60–90′) mit Ratings ≥ 4.5/5.

Mini-Grenzen: keine Einspar-Claims ohne Baseline/Annahmen; keine „One-size-fits-all“-Rezepte.

A3 – Ausbilder (Trainee-Programm)

Mission:
Ich sichere schnelle Lernkurven und hohe Anschlussfähigkeit: klare Skill-Roadmaps, viel Praxis, wertschätzendes Feedback.

Kern-KPIs (3–4):

  • Abschluss/Placement-Rate: ≥ 95 % regulär platziert.
  • Evaluation: Trainee-Zufriedenheit ≥ 4.6/5; Teach-back-Quote 100 %.
  • Skill-Checkpoints: monatliche Assessments (Rubrics), Remediation-Plan für Gaps ≤ 2 Wochen.
  • Mentoring: 1:8 Mentor:Coachee-Ratio oder besser.

Mini-Grenzen: kein Unterricht ohne klaren Outcome; kein Feedback ohne Beispiel + nächster Schritt.


Karate- & Gewaltschutztrainer

Mission (3 Sätze):
Ich vermittle Freude an Bewegung und lebe Budo-Werte vor; ich baue Charakter, Respekt und Teamgeist – auf und neben der Matte.
Ich führe klar & freundlich: sichere, entwicklungs­gerechte Trainings mit transparenten Reifegradpfaden, fairer Wettkampf und gute Feedbackkultur.
Ich schaffe ein reiches Erfahrungsumfeld für Kinder (neue, kreative Angebote – auch außerhalb des Vereins), achte auf das Kindeswohl, bilde mich kontinuierlich fort und trage maßgeblich zur Vereinsentwicklung bei.

Qualitätskriterien (verbindlich):

  • Didaktik & Progression: Reifegradpfad sichtbar (Quartalsziele je Gruppe), differenzierte Übungen, klare Erfolgskriterien.
  • Erlebnisformate & soziale Wirkung: Mind. 2–3 Sonderangebote/Jahr (z. B. KaraGames, Camps, Waldtage) + 1–2 offene/soziale Angebote außerhalb des Vereins.
  • Fortbildung & Qualität: Mind. 2 Lehrgänge/Jahr (Karate/Gewaltschutz/Kinderschutz); Hospitationen/Peer-Reviews im Trainerteam (≥ 2/Jahr).
  • Kindeswohl & Sicherheit: Gelebtes Schutzkonzept (Ansprechperson, Einverständnisse, Notfallplan), sichere Progression, Stop-Signal wird respektiert.

Grenzen / Nein-Liste (verbindlich):

  1. Keine Beschämung/Anschreien, kein öffentliches Bloßstellen; Verhalten ≠ Person.
  2. Keine problematischen Rollenspiele (z. B. sexualisierte Gewalt) mit Minderjährigen; Inhalte trauma-sensibel.
  3. Keine Privat-Chats mit Minderjährigen außerhalb offizieller Kanäle/Zeiten.
  4. Keine Übernahme zusätzlicher Vereinsaufgaben zulasten Familienzeit ohne bewusste Neupriorisierung.

Stakeholder-Landkarte:

  • Primär: Kinder/Jugendliche
  • Sekundär: Eltern/Erziehungsberechtigte, Trainerteam, Vereinsvorstand, Kinderschutz-Beauftragte:r
  • Partner: Schulen/Einrichtungen, Jugendamt/Präventionsstellen, Turnier-/Lehrgangsorganisationen

Freund

Mission (2 Sätze):
Ich bin verlässlich und loyal: halte bewusst Kontakt, bin in wichtigen Momenten da und feiere die Erfolge meiner Freunde.
Ich pflege verbindende Erlebnisse & Rituale (Sport/Natur/Kochen) und bin in Krisen erreichbar, ohne Familie/Erholung zu gefährden.

Qualitätskriterien (verbindlich):

  • Kontakt-Cadence: Mind. 1 aktiver Ping/Monat pro Kernfreund (Call/Message/Treffen).
  • Wichtige Momente: Bei Geburtstagen/Meilensteinen/Krisen reagiere ich innerhalb 24–48 h mit passendem Signal (Anruf/Karte/Hilfe).
  • Rituale & Erlebnisse: 1 gemeinsames Erlebnis/Quartal pro Kernfreund (oder kleines Duo-Event).
  • Klartext mit Herz: Bei heiklen Themen: zuhören → spiegeln → 1 ehrlicher Impuls, ohne zu überfahren.
  • Grenzen wahren: Familien-/Erholungszeit geschützt; Hilfe nur, wenn tragfähig (Ersatztermin anbieten).

Grenzen / Nein-Liste (verbindlich):

  1. Kein Gossip/Lästern über Abwesende; Kritik direkt & respektvoll oder gar nicht.
  2. Keine Vertraulichkeiten weitergeben; sensiblen Content nur mit ausdrücklicher Zustimmung teilen.
  3. Kein „Ja“ ohne Kapazität – lieber Nein/Später mit klarem Vorschlag (Termin/Scope).
  4. Kein „Retter-Modus“: Hilfe = Enablement, Notfallhilfe befristet (klarer Rahmen).

Ich-Pflege

Mission:
Ich pflege Körper, Geist und Herz bewusst, damit ich langfristig gesund, präsent und leistungsfähig für Familie, Beruf und Dojo bleibe.

Qualitätskriterien (verbindlich):

  • Kraft (Kieser – Reha-Bridge): Zielzustand 2–3×/Woche, 8–10 Geräte, 4-2-4-2, 1 Satz; +5 % Progress, wenn sauber möglich.
    Solange verletzt: 2×/W schmerzfreie Reha/Physio-Übungen (isometrisch/mobilisierend gemäß Freigabe); bei Wiedereinstieg: Woche 1–2: ~50 % Last, Woche 3–4: ~60–70 %, dann regulär.
  • Karate & Bewegung: 2 Einheiten/Woche oder ≥ 150 min moderat; Alltagsbewegung sichtbar (aktive Wege/Schritte).
  • Meditation & Mobility: 4×/Woche 10–20 Min Zazen + Dehnen.
  • Ernährung (Histamin/Gluten achtsam): 80/20 mediterran, täglich Gemüse ≥ 2 Portionen, Fisch 1–2×/W, rotes Fleisch ≤ 1×/W, 2 L Wasser.
  • Monitoring & Check-ups: Wöchentlich kurz Gewicht/Taille/BP notieren; halbjährlich Labor/Arzt-Check; Anpassungen im mindnet dokumentieren.

Grenzen / Nein-Liste (verbindlich):

  • Kein Training „durch Schmerz“ (akuter Schmerz = Abbruch/Reha-Variante).
  • Keine „Cheat Days“ bei der Essenskontrolle; keine „Jetzt bin ich drüber – dann ist sowieso alles egal“-Einstellung.
  • Kein Überspringen von 2 Regenerationstagen hintereinander, wenn Erschöpfungssignale da sind.

Stakeholder-Landkarte:

  • Primär: ich selbst
  • Sekundär: Ärzt:innen/Physio, Karate-Trainer:innen, Kieser-Studio
  • Schnittstellen/Erwartungen: Reha-Plan/Trainingsplan sichtbar, Termine im Kalender, Monitoring im mindnet